Julian von Hoerner

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Grobe Nacht

Graue Gräser im Wind sich wiegen

wässrig weiß der Horizont sich zeigt

wo Wolken sich an Tannen schmiegen

der Sturm siegend in den Ästen geigt

 

Auf dem Felde noch die Gerste steht

aus der Ferne heiser Hundgebell

weit getragen durch die Winde weht

färbt der Mond die hohen Halme hell

 

Der Scheune morsches Holz erzittert

erschaudert vor grässlich grober Nacht

entwurzelt Stämme bald verwittert

noch bevor ein ruhiger Tag erwacht